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Richtig lüften Wer luftdicht baut, muss selber lüften oder lüften lassen!

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Alt 08.02.2016, 13:47   #1
ollibo
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Registriert seit: 08.02.2016
Ort: NRW
Beiträge: 3
Standard Entfeuchten vs. Entlüften

Hallo an alle,
Ich freue mich, eure Kompetenz Indienstnahme Forum in Anspruch nehmen zu dürfen.

Meine Frage:
Ich habe einen Keller (60qm), der im 60er Feuchtigkeits-Bereich liegt (demnächst kommen hier jedoch Waschmaschine und Trockner (zunächst Kondensattockner) rein.
Damit wird es wahrscheinlich zum Feuchtigkeitsproblem im Keller kommen. Um dem entgegen zu wirken überlege ich den Kauf eines Luftentfeuchters oder einer Taupunkt-Lüftungssteuerung.

Nur, welche Art der Entfeuchtung wirklich ist sinnvoller?? Jeder Anbieter schwört auf sein Produkt.

Können Sie mir helfen?
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Alt 08.02.2016, 20:22   #2
Schrödingers Katze
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Registriert seit: 22.06.2007
Ort: Wehr, Ba-Wü
Beiträge: 958
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Grundsätzlich ist beides denkbar. Bei der Lüftungsvariante unbedingt den Sommerfall beachten, will heißen, eine Blockierschaltung für den Fall abs. F außen > abs. F innen. Das Entfeuchtungsgerät braucht i.a. mehr Energie und mehr Wartung.
Für gut gedämmte Keller würde ich auf die Lüftungsvariante gehen, bei schlecht oder gar nicht gedämmten Kellern eher auf Entfeuchtungsgeräte. Genaues kann aber nur vor Ort entschieden werden.
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Alt 08.02.2016, 22:28   #3
ollibo
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Registriert seit: 08.02.2016
Ort: NRW
Beiträge: 3
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Es handelt sich um eine wu-betonkeller. Demnächst möchte ich aus dem große Raum drei kleine machen. Einer wird eine Heizung bekommen und zum
tobe-Raum für die Kids ausgebaut. Einer ist für Waschmaschine und Trockner und einer für kellersachen. In Kürze werden auch die stahlfenster ausgetauscht. Außerdem möchte ich dünne dämmplatten an die Decke machen.

Bei der lüftungsvariante müsste ich wohl vier Kernbohrungen machen. Das schreckt ab, wenn es nicht klappt.

Außerdem suche ich nach einer leisen Lösung.
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Alt 09.02.2016, 20:43   #4
Schrödingers Katze
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Ort: Wehr, Ba-Wü
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Wenn ein Kellerraum mehr als einen Notheizkörper bekommt, unterliegt er der EnEV und muß entsprechend gedämmt werden - bitte nach EnEV §1 prüfen, ob die geplante Nutzung dezugehört.
Leise Lösung: Warum nicht einfach den ganzen Keller von innen mit geeigneten mineraischen Dämmstoffen dämmen und als indirekt mitbeheizte Zone werten? Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 und entsprechend den Ergebnissen weiterplanen - vllt etwas teurer, wertet aber die Räume auf.
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Alt 10.02.2016, 09:44   #5
ollibo
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Registriert seit: 08.02.2016
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Beiträge: 3
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Im Keller liegt eine heizungsvorbereitung. Von daher gehe ich aus das das klar geht. Angrenzende Häuser sind auch ausgestattet.
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Alt 12.05.2016, 07:36   #6
ribbera
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Registriert seit: 08.06.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 5
Standard

Ich kenne das Problem mit dem Keller zu gut! Wir haben nur sehr kleine Fenster im Keller und gerade im Sommer heizt sich da unten die Luft ein wenig auf, da wir den Heizungs- und Wäscheraum im Keller haben und leider nicht immer für eine optimale Belüftung sorgen konnten. Irgendwann kam dann die Überraschung, als die Wände sich dunkler abfärbten und ein leicht stechender Geruch die Kellerräume durchkreuzte.
Wir haben mittels eines Modernisierungskredits dafür gesorgt, dass der Keller nicht mehr schimmelt, indem wir den Einbau von dezentralen Lüftungssystemen in die Wege geleitet haben. Die Umbaumaßnahmen und Anschaffung der Wohnraumlüftung haben wir mittels eines Kredits aufgenommen und zahlen dank der niedrigen Zinsen nur einen kleinen Betrag je Monat.
In jedem Fall kann ich dir die Wohnraumlüftung empfehlen, denn damit brauchst du nie wieder lüften, sondern überlässt den Luftaustausch einfach den Systemen, die in deine Wand gebaut werden (etwa 40cm breite Lüftungssysteme, die die Form eines Zylinders haben).
Die Planung und der Einbau sollten von Anfang an in das Baukonzept integriert werden, was in unserem Fall leider etwas spät kam..

PS: Mehr Infos zur richtigen Kellerdämmung findest du hier http://www.rechnerbaufinanzierung.de...mmung-265.html
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