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Diverses Diskussion über Fragestellungen aus der Messpraxis

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Alt 21.10.2009, 17:48   #1
raaner
Benutzer
 
Registriert seit: 17.07.2009
Ort: Frankfurt
Beiträge: 56
Standard BlowerDoor im Fernsehen

Hat mir mein Chef gerade zugespielt.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/conte...or-Test/597460

Geändert von raaner (21.10.2009 um 18:08 Uhr). Grund: edit: Link korrigiert
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Alt 21.10.2009, 18:17   #2
H. Trauernicht
Administrator
 
Registriert seit: 20.06.2007
Ort: Sehnde bei Hannover
Beiträge: 1.708
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Reden

Gut und nützlich!

Ich finde der Dienstleister sollte sein Messgerät etwas pfleglicher behandeln. Die Blenden sind so verdreckt, dass man sich schämen muss.

Ob die Blendenkennlinie noch stimmt?
__________________
Motto: Nicht Quantität zählt, sondern Qualität!
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Alt 22.10.2009, 20:36   #3
eco-casa
Moderator
 
Registriert seit: 22.06.2007
Ort: 21514 Güster, Am Dorfsee 3 , die Südostkante Schleswig-Holsteins
Beiträge: 603
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Standard

....nur peinlich, daß trotz der Baubegleitung durch den messenden Ingenieur nicht getestet wurde, bevor der ganze Trockenbau im Dach geschlossen war ..... den Effekt des Rauches aus dem Dach hätte man sich so sparen können, vor allem die daraus resultierenden Kosten der aufwändigen Nachbesserung .....und der Rauch, der dann nicht mal belegen kann, wo genau überhaupt die Leckage ist zeigt also nicht mehr, als die Kubikmeterzahl der Leckage auf der Anzeige des Meßgerätes ...... nur Show für das Fernsehen / für die "Doofen" ???
Gruß
Arno Kuschow
__________________
Gruß aus der Passivhausecke
Arno Kuschow
ECO CASA GmbH

Steinzeit ist vorbei !
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Alt 30.10.2009, 19:36   #4
Roller-BauSV
Benutzer
 
Registriert seit: 10.02.2009
Ort: Simmersfeld
Beiträge: 90
Standard

schlimm genug das im Fernsehen solche äußerungen gemacht werden und die Handwerker in einen Topf gesteckt werden, vielmehr sollte man sich fagen wer hat den Bau überwacht? Vielleicht ein Architekt?? Hätte soeiner nicht ehr eingreifen müssen usw.
Es gibt schlampige Handwerker sehr richtig, aber es gibt mindestens genausoviel Architekten die nicht einmal wissen wie eine Dampfbremse funktioniert und wie sie im Det. angeschlossen werden soll.
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Alt 31.10.2009, 08:51   #5
KPS
Erfahrener Benutzer
 
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Ort: Erfurt
Beiträge: 256
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Zitat:
Zitat von Roller-BauSV Beitrag anzeigen
... Architekten, die nicht einmal wissen wie eine Dampfbremse funktioniert und wie sie im Detail angeschlossen werden soll.
Sorry, ... aber die meisten Architekten wissen schon, wie eine Dampfbremse funktioniert (denn das haben sie gegebenenfalls im Verlauf ihres Studiums mitbekommen ) ...

... jedoch kommen sie nicht mit der Funktion und der Bedeutung von Luftdichtheitsebenen zurecht !

Da Dampfbremsfolien (bei optimaler Materialauswahl und fachgerechter Montage auch in ihrer Doppelfunktion die dauerhafte Luftdichtheit sicher stellen könnten, ist eine durchgängige Beachtung der diesbezüglichen herstellerbezogenen Verarbeitungsvorschriften derzeitig kaum in Detailplanungen und Leistungsverzeichnissen als Vorgabe für den Montagebetrieb zu finden.

Im schon lange zu verzeichnenden Verdrängungswettbewerb sind weder Architekten finanziell in der Lage alle erforderlichen DIN-Vorschriften, inkl. aller DIN-Entwürfe (wie z.B. die E DIN 4108-7: 2009-01) zu erwerben, noch können oder wollen sich die Verarbeiter leisten, für diesbzgl. Planungslücken Bedenken anzumelden.
Ob die daraus resultierende Übernahme der Planungshaftung jedem Verarbeiter wirklich klar ist, bleibt jedoch offen ...
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Alt 31.10.2009, 20:17   #6
Roller-BauSV
Benutzer
 
Registriert seit: 10.02.2009
Ort: Simmersfeld
Beiträge: 90
Standard bedenken

das einzige Problem ist aber das sich kaum ein Handwerker traut einem Architekten bei kleineren Sanierungen bedenken auszusprechen.
Grund, das war dann vermutlich der letzte Auftrag dieses Architekten.
Problem, der Handwerker steht in einer Gewährleistungspflicht bei denen viele nicht die Folgen ahnen.
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Alt 01.11.2009, 11:23   #7
KPS
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2007
Ort: Erfurt
Beiträge: 256
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Gewiss bleibt es für Handwerker eine ständige "Gratwanderung", fehlende oder unzulängliche Planungs- und/oder Ausführungsunterlagen zu bemängeln ...

Auch ist festzustellen, dass noch nicht alle Architekten begriffen zu haben scheinen, dass alle am Bau Beschäftigten gegenüber dem Bauherrn gesamtschuldnerisch dafür haften, das vereinbarte Vertrags-Soll zu erfüllen .

Das gilt natürlich auch bzgl. der Planung und Ausführung von Luftdichtheitsebenen von Gebäudehüllen...


Auch die Empfehlungen der novellierte DIN 4108-7 sollten in Bauverträgen entsprechend integriert werden, so z.B.:

"Die Luftdichtheitsschicht ist sorgfältig zu planen, auszuschreiben und auszuführen.
...
Die Arbeiten sind zwischen den am Bau Beteiligten zu koordinieren.
...
Bei der Planung ist für jedes Bauteil der Hüllfläche die Art und Lage der Luftdichtheitsschicht festzulegen.
...
Die Anschlussdetails und Werkstoffe sind im Vorfeld festzulegen, auszuschreiben und vertraglich zu vereinbaren (z. B. mechanische Sicherung).
...
Es ist zu beachten, dass die Luftdichtheitsschicht und ihre Anschlüsse während und nach dem Einbau weder durch Witterungseinflüsse noch durch nachfolgende Arbeiten beschädigt werden, und dass sich keine Klebeverbindungen durch zu hohe Luftfeuchtigkeit lösen (z. B. Trockenheizen von Estrichen).
...
Anschlüsse sind spannungsfrei herzustellen.
...
Dauernde Zugkräfte auf Klebeverbindungen und Luftdichtheitsbahnen sind zu verhindern. Diese können entstehen durch Auflast eingebauter Dämmstoffe, feuchte- oder temperaturbedingter Längenänderungen der Luftdichtheitsschichten oder Bauteilbewegungen. Die meisten Klebeverbindungen können darauf mit Kriechen bis hin zum Versagen reagieren und Luftdichtheitsbahnen können reißen. Solche Situationen sind durch mechanische Sicherungen (z. B. Latten) oder andere Maßnahmen zu vermeiden.
...
Bereits bei der Planung ist die Anzahl der Durchdringungen gering zu halten.
...
Die Länge von Fugen und Anschlüssen ist auf das notwendige Maß zu minimieren.
...
Durchdringungen sind mit geeigneten Anschlusslösungen zu planen und anzuordnen.
...
Die Durchführung der Innenausbauarbeiten muss so aufeinander abgestimmt sein, dass keine schädliche Feuchtigkeit in der Konstruktion eingeschlossen wird.
...
Um eine ausreichende Luftdichtheit zu erzielen, sind Maßnahmen und begleitende Prüfungen der Einzelgewerke in der Ausführungsphase zweckmäßig (Eigen- oder Fremdüberwachung).
...
Eine raumseitige Bekleidung als Luftdichtheitsschicht ist wegen häufiger Durchdringungen in der Regel nicht geeignet. Um die Anzahl von Durchdringungen zu reduzieren, sollten Installationsebenen für die Aufnahme von Installationen aller Art raumseitig vor der Luftdichtheitsschicht vorgesehen werden ...
...
Wird die raumseitige Bekleidung als Luftdichtheitsschicht herangezogen, sind besondere Maßnahmen bei Durchdringungen erforderlich (z. B. luftdichte Hohlwandinstallationsdosen) ..."

Derartige Anforderungen allein den bauausführenden Unternehmen zur Realisierung zu übertragen, ist wohl illusorisch ...
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Alt 01.11.2009, 15:11   #8
H. Trauernicht
Administrator
 
Registriert seit: 20.06.2007
Ort: Sehnde bei Hannover
Beiträge: 1.708
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Ausrufezeichen Ich sag ja,

Baubegleiter braucht das Land: www.luftdicht-karte.de
__________________
Motto: Nicht Quantität zählt, sondern Qualität!
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Alt 01.11.2009, 15:47   #9
KPS
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2007
Ort: Erfurt
Beiträge: 256
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Standard

Zitat:
Zitat von H. Trauernicht Beitrag anzeigen
Baubegleiter braucht das Land: www.luftdicht-karte.de
Der "energetische Baubegleiter" wird sich zwar nur langsam, aber doch in stetig zunehmendem Maß etablieren.

So hat auch der Europäische Verband der Energie- und Umweltschutzberater e.V. (http://www.eveu.de) gemeinsam mit der Eneffa GmbH (http://www.eneffa.com/) ein gemeinsames Schulungsprogramm zur Zertifizierung energetischer Baubegleiter für das kommende Jahr in Vorbereitung. Dabei wird auch der Planung, Ausführung und Prüfung luftdichter Gebäudehüllen im Sanierungsbereich erhöhte Bedeutung zuteil werden.
KPS ist offline   Mit Zitat antworten
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