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Detailfragen zur Messung Vorbereitung des Gebäudes, Volumenberechnung, Abdichtungen ...

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Alt 15.02.2011, 14:35   #1
Energieberater
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Registriert seit: 02.12.2010
Ort: Essen
Beiträge: 4
Standard Große Gebäude

Hallo Forum,

für ein Verwaltunggebäude soll die Anforderung der DIN 4108-7 nachgewiesen werden. RLT-Anlage ist nicht vorhanden. n50-Wert = 3,0[1/h].
Das Gebäude hat ein Luftvolumen von ca. 25.000m³. Demzufolge ist für die Messung ca. 75.000m³ Fördervolumen erforderlich. Für ein BD-Gebläse wird eine Leistung von 7.200m³/h bei 50 Pascal angegeben. Bei diesem Gebäude wären daher 11 BD-Gebläse erforderlich.
Z. Zt. habe ich allerdings nur ein Gebläse, würde die Messung allerdings trotzdem gerne durchführen.
Durch die Anordnung der vier viergeschossigen Baukörper wird ein quadratischer Innenhof gebildet. An jeder Ecke de Gebäudes befindet sich ein TRH.
Aufgrund der Geometrie der Baukörpers wäre die etagenweise Messung der einzelnen Bauteile zu realisieren. Dies würde auch die Innenausbauarbeiten am wenigsten behindern.
Bei einem anderen Forumthema wurde zumindest die theoretische Möglichkeit einer Messung in zwei Abschnitten für möglich gehalten.
Daher meine Frage:
Ist es zulässig, das Gebäude in viele Teilabschnitte zu unterteilen und aus der Summe der Volumenströme und dem Gesamtvolumen einen Quotienten zu bilden, der die Lufwechselzahl bildet?
Die DIN EN 13829 gibt das m. E, eigentlich nicht her, danach ist für große Gebäude (V > 4.000m³) nur die Möglichkeit der Reduzierung der Druckdifferenz auf min. 25 Pascal zulässig.
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Alt 15.02.2011, 23:04   #2
Schrödingers Katze
Moderator
 
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Registriert seit: 22.06.2007
Ort: Wehr, Ba-Wü
Beiträge: 992
Standard

Grundsätzlich ist das möglich, i.a. liegt die Messung in Teilabschnitten auf der sicheren Seite, da Leckagen zu den anderen Abschnitten ja fälschlich mitgemessen werden. Den exakten n50 kann man so allerdings nicht ermitteln, das geht nur en bloq, ggfalls mit größeren Maschinen als der Minneapolis.
Andererseits wäre ein n50 von 3 bei einem solch großen Gebäude schon annähernd eine Leckagegesamtfläche einer offenen Tür.....- will heißen bei solch großen Volumina und bautechnisch "normaler" Dichtheit wird man wohl deutlich unter 3 landen. Einfach mal die überschlägliche Leckagegesamtfläche aus dem fiktiven Volumenstrom ermitteln und eine realistischere Abschätzung vornehmen.
__________________
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